Samstag, 10. August 2013
wir fahrn, fahrn, fahrn im Dreiländereck
Wir grüßen aus Berthelsdorf. Wo das wohl ist????
Auch heute sind wir über 300 km gefahren, es hat sich so ergeben...und war sehr interessant und abwechslungsreich.. Übrigens sind wir jetzt bei fast 2100km. Morgen kommt nicht mehr viel dazu und übermorgen auch nicht...wo sind wir??????
Heute morgen, wie eigentlich immer, Abfahrt gegen 10.15 Uhr ...Richtung Zittau, ganz im Südosten der Republik und einer wirklich schönen Stadt. Wir haben tatsächlich wieder Menschen auf der Straße gesehen...Spott beiseite, aber es ist entlang der Oder sehr seltsam...ganz schwer zu beschreiben, denn ich will den hier Lebenden nicht ungerecht sein. Uns ist jedenfalls besonders aufgefallen, das auf den Straßen, auch in den großen Städten, wie Frankfurt, oder Görlitz nichts los war...wir haben mit dem Möppi Stadtrundfahrten gemacht....die hätten uns bei meiner Fahrweise in Siegen schon nach kurzer Zeit das Leben gekostet.....
So weiter, nach Zittau ging`s wieder durch Polen, an einem riesigen Braunkohlekraftwerk und Tagebau entlang....wer will, kuckt mal bei Google-maps leicht nord-östlich von Zittau....man kann`s ganz deutlich sehen...auch die Größe, übrigens auch einer bei Eisenhüttenstadt.
Von Zittau sind wir dann nach Tschechien, ganz total anders und doch...man versucht was
Anders ist der Baustil...bisschen wie Schwarzwald, aber viel zerfallenes, Silvia meint, die Prioritäten der Menschen seien einfach anders...erst mal leben, dann der Rest. Nicht falsch verstehen, alles ist sehr sauber und aufgeräumt, mit vielen Blumen.. aber die Häuser...???. Die neuen Häuser top.. die alten eher.... Die Straßen sind meist gut und die Gegend traumhaft.
So sind wir wieder nach Germania.. ins Lausitzer Bergland, es geht rauf und runter...durch kleine Dörfer...grobe Richtung Dresden. Und der Ort Berthelsdorf liegt am östlichen Zugang zur Sächischen Schweiz und zum Elbsandsteingebirge.
Dort wollen wir uns morgen umsehen.
Bis Dresden sind es noch knapp 60km auf direktem Weg.
Heute nächtigen wir in der Pension mit Gasthof Erbgericht = Sitz des Dorfrichters, der auch immer die Schanklizenz hatte.. und dies wurde über die Generationen vererbt. Die haben hier ganz schön gesoffen.. am Eingang stehen zwei große Henkelkörbe mit Blumen... aber nicht aus Korb, nein ehrlich ersoffen, aus lauter kleinen Klopferflaschen.
So Gemeinde, das war`s für heute, nodda

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wir fahrn, fahrn, fahrn im Dreiländereck
Heute grüßen wir aus Berthelsdorf. Wo das wohl ist????
Auch heute sind wir über 300 km gefahren, es hat sich so ergeben...und war sehr interessant und abwechslungsreich.. Übrigens sind wir jetzt bei fast 2100km. Morgen kommt nicht mehr viel dazu und übermorgen auch nicht...wo sind wir??????
Heute morgen sind wir wie eigentlich immer gegen 10.15 Uhr losgefahren...Richtung Zittau, ganz im Südosten der Republik und einer wirklich schönen Stadt. Wir haben tatsächlich wieder Menschen auf der Straße gesehen...Spott beiseite, aber es ist entlang der Oder sehr seltsam...ganz schwer zu beschreiben, denn ich will den hier Lebenden nicht ungerecht sein. Uns ist jedenfalls besonders aufgefallen, das auf den Straßen, auch in den großen Städten, wie Frankfurt, oder Görlitz nichts los war...wir haben mit dem Möppi Stadtrundfahrten gemacht....die hätten uns bei meiner Fahrweise in Siegen schon nach kurzer Zeit das Leben gekostet.....
So weiter, nach Zittau ging`s wieder durch Polen, an einem riesigen Braunkohlekraftwerk und Tagebau entlang....wer will, kuckt mal bei Google-maps leicht nord-östlich von Zittau....man kann`s ganz deutlich sehen...auch die Größe, übrigens auch einer bei Eisenhüttenstadt.
Von Zittau sind wir dann nach Tschechien, ganz total anders und doch...man versucht was
Anders ist der Baustil...bisschen wie Schwarzwald, aber viel zerfallenes, Silvia meint, die Prioritäten der Menschen seien einfach anders...erst mal leben, dann der Rest. Nicht falsch verstehen, alles ist sehr sauber und aufgeräumt, mit vielen Blumen.. aber die Häuser...???. Die neuen Häuser top.. die alten eher.... Die Straßen sind meist gut und die Gegend traumhaft.
So sind wir wieder nach Germania.. ins Lausitzer Bergland, es geht rauf und runter...durch kleine Dörfer...grobe Richtung Dresden. Und der Ort Berthelsdorf liegt am östlichen Zugang zur Sächischen Schweiz und zum Elbsandsteingebirge.
Dort wollen wir uns morgen umsehen.
Bis Dresden sind es noch knapp 60km auf direktem Weg.
Wir werden sehen...nodda

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Freitag, 9. August 2013
6. Tag Sprung nach Süden
und was haben wir davon... den ersten Regen, aber nur die letzten km.
Nach gutem Frühstück, Aufbruch gegen 10.00h. Wir haben eine gute Strecke vor uns, wollen so bis Frankfurt Oder, oder...... weiter.
Chefin weigert sich einen vernünftigen Text zu schreiben.. also versuche ich mal was auf den Bildschirm zu tippen.
So gegen 10.15 Uhr sind wir in Katzow losgefahren. Zunächst Richtung Schwedt. Ein Teil der Strecke ging heute immer wieder mal durch Polen, dazu später mehr.
Auf deutscher Seite herrschte absolute Trostlosigkeit, eine wirklich schöne Landschaft, aber die Dörfer, trostlos, ein anderes Wort kann ich nicht finden.
Auffallend ist, dass vieles verfällt, es kümmert sich niemand um teilweise noch tolle Substanz. Und gepflegt und sauber ist anders....anders in Polen...
Selbst später in Frankfurt/Oder herrschte um 16.30 Uhr ein Betrieb wie auf Kochs Ecke um Mitternacht.
Drei- teilweise vierspurige Fahrbahnen, ich frage mich wofür, ich konnte ohne jede Gefahr slalomfahren, es war niemand da...um 16.30 Uhr.
Hier ist der Gesichtsausdruck der Angela verständlich....
An die Oder kommt man nicht.. anders als bei Rhein und Mosel...keine Uferstraße..
Wir sind bis Guben gefahren und in dem wunderschönen Wellnesshotel Waldow untergekommen. Preis-Leistung-Essen super.

So jetzt zu den Polen.. während in Deutschland Jogginghose und Schlabbershirt vorherrscht, nicht wirklich was aus Eigeninitiative geschieht, so der Eindruck, wird in Polen etwas getan... man hat das Gefühl, jeder wuselt, tut etwas, versucht ein paar Euro zu machen.. überall Leben..auf den Straßen sieht man Menschen.... selbst in Frankfurt/ Oder kaum jemand auf der Straße, viele aufgegebene Geschäfte... überhaupt nichts los....wenn Hügel vorhanden wären...Balken drüber, zusch....
In unserem Hotel liegt ein Zettel.... der Hotelier soll fast 400 € zahlen, weil er Hinweisschilder auf den Neißeradweg aufgehängt hat... ist das nicht Aufgabe der Verwaltung... Ich befürchte... der komische Typ
( Sarazin ???) hat recht...
Deutschland schafft sich ab... bereits auf dem internationalen Goldwingtreffen am Bergsee Ratscher bei Suhl, ist mir aufgefallen, dass alle anwesenden Biker aus 22 Nationen sehr gut Englisch sprachen... die Deutschen waren sprachlos...

Die Dörfer in Polen.. man sieht das fehlende Geld, aber jeder versucht etwas, alles ist sauber, gepflegt..
Ich war sehr positiv überrascht, ich dachte wir hätten noch etwas Vorsprung... durch den Soli... langsam werd ich auf die Verteiler der Kohle die man mir/ uns abhält echt sauer...
Noch was zu den Polinnen... sehr hübsch.. das ist auffallend, alles am rechten Fleck, und mutig, manche standen ganz alleine im Wald am Straßenrand.

zu den Fakten nur kurz:
gesamt Fahrstrecke mittlerweile ca 1730 km, heute morgen haben wir getankt...davon ist nun nichts mehr übrig. Morgen soll`s nach Tschechien gehen...mal sehen wo wir landen.

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Donnerstag, 8. August 2013
170 km gefahren und keinen Meter weiter
wir sind noch im sehr kleinen, sehr ruhigen Örtchen Katzow.
Es ist jetzt 19 Uhr, wir haben vorzüglich gegessen (Sie: Hähnchenbrust auf karamellisierten Karotten und Kartoffelpüree; Er Gegrillter Lachs auf Pasta mit Dill-Sahne Sauce) und reflektieren die Geschehnisse des Tages.
Heute Morgen hats geregnet, geblitzt und gedonnert..
bis 11.30Uhr, gegen 12 Uhr auf`s Möppi und los.
Eine Usedom-Rundfahrt sollte es werden.
Von Katzow fuhren wir über die üblichen Nebenstraßen, d.h. die herrlichen Alleen, nach Peenemünde, die Partnerstadt von Huntsville/USA, ich wollte mir mal die V2 ansehen.
Es herrschte ein fürchterlicher Verkehr auf Usedom... nur eine "Hauptstraße" mit viel zu vielen Fahrzeugen, allein dies ist schon ein Grund die Insel zu meiden. Wirklich... Stau auf der ganzen Durchgangsstraße. Und Peenemünde eigentlich enttäuschend.. ich glaube man weiß nicht, ob man sich der Vergangenheit schämen soll, oder auf den Erfindungsreichtum stolz sein darf... also die Bundesrepublik und das Land MP weiß das nicht. Jedenfalls könnte man aus der Gegend deutlich "schöneres, ansprechenderes machen. ...Als Mahnmal und als Zeichen des Stolzes...

Weiter an der Küste entlang, Trassenheide, Zinowitz, Koserow sind normale Touristenorte, haben aber leider nicht den Charme wie die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Hier sieht man deutlich, leider überdeutlich, wohin die Soli-Millionen geflossen sind... der Teufel scheißt doch auf den größten Haufen.. die Villen der Reichen sind in fantastischem Zustand, die landestypischen Häuser der
"Ureinwohner" sind halt nicht so toll... viele jedenfalls nicht. Das Problem: wer nichts hat, bekommt nicht die notwendigen Kredite, kann also nur in kleinen Schritten und auf eigene Kosten etwas machen, die Reichen haben keine Probleme mit der Vorfinanzierung und können sich das Geld später erstatten lassen. Also die, die haben, bekommen...die, die nichts haben, bekommen auch nichts...Ob das wohl beabsichtigt ist..

Egal, es ist natürlich schön anzusehen, die mondänen Villen in Ahlbeck und Heringsdorf. Wir sind dann weiter nach Polen... bisher Aldi, Netto, u.ä. nach der Grenze, links am Straßenrand, etwa 5km "Polenmarkt".
Ein Stand neben dem Anderen... alles was das Herz begehrt. Und die Deutschen kaufen wie verrückt. Auf der ganzen Strecke, ein Auto am anderen. Menschen mit mehr Tüten als sie tragen sollten.. schon interessant... gut das Möppi keinen Platz für den Ramsch bietet.... zudem wir Rauchen nicht...
Swinemünde, die erste Stadt in Polen ist schon beeindruckend..in jedem Fall anders als man glaubt...
sehr sauber, die Plattenbauten meist bunt angestrichen, die Balkone voller Blumen, alles nur nicht trostlos, nicht verfallen, jedenfalls überwiegt das Schöne.

Zurück sind wir über die Peenebrücke Richtung Anklam nach Wolgast und in unser Landgasthaus Adebar.
Wie gesagt 170 sehr sehenswerte, interessante km.
kein tanken, dafür zwei Pausen mit Kaffee und Kuchen.
Vergessen habe ich das Wasserschloss Mellenthin,
hier kann man auch Urlaub machen...eine Brauerei und eine Kaffeerösterei sind vorhanden..
Man könnte also.. sich betrinken...nüchtern trinken...betri...usw...eine Woche für 385 €
Morgen soll es möglichst weit nach Süden gehen... mal sehen von wo wir uns melden.
bis denne....

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